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Leben heißt, auf Reize reagieren.
Je nachdem, ob der Reiz richtig oder falsch von den Organen des Körpers beantwortet wird, bleibt der betreffende Organismus gesund oder krank.
Gesundsein heißt also, auf Reize richtig reagieren. Herde sind in der Lage, diese Reizbeantwortung zu stören bzw. fehlzuleiten. Damit wird die Regulationsfähigkeit des Organismus herabgesetzt und periphere Störungen treten auf. Dies muss aber nicht bei allen Menschen in gleicher Form geschehen. Die periphere Reaktion ist abhängig davon, wie stark der Organismus vorbelastet ist (durch Erkrankungen, Impfungen, erbliche Dispositionen, unverträgliche dentale Werkstoffe etc.).
Es ist denkbar, dass ein Patient mit stabiler Konstitution mehrere wurzelbehandelte Zähne problemlos verträgt. Der gleiche Befund kann bei einem geschwächten Patienten zu erheblichen Beschwerden führen. Ein wichtiger Baustein der Herddiagnostik sind die energetischen Wechselbeziehungen zwischen Zähnen und Organen, wie sie uns aus der chinesischen Energielehre überliefert wurden (Odontone).
Aufgabe der speziellen Herddiagnostik ist es, die Beziehungen zwischen dem Erkrankungsort und seiner Ursache zu erkennen. Dazu ist zunächst eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige Untersuchung erforderlich.
Als die häufigsten Herde aus dem Zahn- Kieferbereich gelten:
- Tote Zähne, nicht ausreichend wurzelgefüllte Zähne
- Verlagerte Zähne
- Leerkieferstellen mit Wurzelresten, Fremdkörpern und chron. Knochenentzündungen (Restostitis) Chronische Pulpitiden (Entzündungen des Zahnnervs).
Herde gibt es nicht nur im Zahn-/ Kieferbereich, auch entzündete Mandeln, Nasennebenhöhlen, Darmerkrankungen und Narben können als Herd wirken.
Eine Herdsanierung sollte begleitet werden von einer Ernährungsumstellung auf Vollwertkost und einer Darmtherapie (Symbioselenkung) sowie bei Metallunverträglichkeit.
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