Amalgamausleitung

Aktivieren der Ausscheidungsorgane

Voraussetzung für eine umfassende Amalgamausleitung ist ein einwandfreies Funktionieren der Ausscheidungsorgane. Deshalb empfiehlt sich, die Ausscheidungsleistung der Niere und die Entgiftungskapazität der Leber anzuregen. Dies sollte bevorzugt durch naturheilkundliche Medikamente und eine hohe Flüssigkeitszunahme erfolgen.

Gewebsentgiftung

Parallel erfolgt die Entgiftung des Gewebes durch Lockerung von Quecksilber aus den Depots (beispielsweise durch Bär- oder Knoblauch). Der hohe Gehalt an Schwefel und Cystein sorgt dafür, dass sich das toxische Metall daran bindet, um anschließend ausgeschieden zu werden. Damit wird einer bloßen Umverteilung im Körper vorgebeugt. Da die Schwermetalle aufgrund der Stabilität der Komplexe nicht mehr dem enterohepatischen Kreislauf unterliegen, wird die gesamte gebundene Menge ausgeschieden.

Zellentgiftung

Einen weiteren Aspekt zur erfolgreichen Amalgamausleitung stellt die Entgiftung der Zellen dar. Durch Natursubstanzen wie zum Beispiel Koriander wird das Quecksilber aus den Zellen gelöst. Es mobilisiert Schwermetalle, insbesondere Quecksilber, aus ihren Depots im Gewebe, so dass sie einer Ausscheidung zugänglich werden.

Mobilisation und Abtransport von Schwermetall

Algen enthalten zwei Wirkstoffe, die die Schwermetalle im Gewebe einerseits mobilisieren und anderseits binden, um sie über den Darm auszuleiten. Sie binden gleichzeitig auch andere toxische Schwermetalle wie Cadmium, Nickel, Blei, Gold, Palladium, darüber hinaus auch die gängigen Umweltgifte Dioxin, Formaldehyd, Insektenschutzmittel etc.

Versorgung der Zähne

Zur Wiederherstellung der Zähne stellt Keramik das Material der Wahl dar. Compositematerialien sind im Seitenzahnbereich nicht abriebfest und geben Monomere ab. Goldlegierungen haben den großen Nachteil, dass sie Amalgam, das sich in den Dentinkanälchen und in der Schleimhaut angelagert hat, galvanochemisch binden und eine Ausleitung unmöglich werden lassen. Meist sind Goldlegierungen selbst wiederum mit fragwürdigen Legierungsbestandteilen belastet, welche durch ihre elektrische Leitfähigkeit in Lösung gehen und den Organismus zusätzlich belasten.

Nicht nur Inlays und Teilkronen, sondern auch Kronen und Brücken können heute Dank des Einsatzes von Zirkonoxid metallfrei keramisch wiederhergestellt werden.