 Die Amalgambelastung von Quecksilber aus der Amalgamfüllung auf den gesamten Organismus sind heute nicht mehr zu übersehen. Vor allem bei chronischen Erkrankungen erfordern diese Belastungen einen hohen Beratungs- und Behandlungsbedarf. Allerdings wird nicht jeder, der Amalgamfüllungen trägt, auch davon krank. Vielmehr ist die Summe der belastenden Faktoren und die individuelle Konstitution ausschlaggebend.
Besonders bedenklich für das Zentrale Nervensystem ist die Belastung durch Quecksilber, weil letzteres die Mikrotubuli in der Nervenzelle zerstört. Einerseits können dadurch keine Nährstoffe mehr in die Zelle eingeschleust werden, andererseits ist aber auch die Abgabe von in der Zelle erzeugten Botenstoffen ebenso wie von Giftstoffen nach außen unterbunden. Auch bereits andere eingelagerte Gifte wie Dioxin, Formaldehyd, Insektenschutzmittel und nichtkörpereigene Metalle können nicht mehr aus der Zelle ausgeschleust werden. Dies kann zu einer Vielzahl von möglichen neurologischen Erkrankungen führen. Aus diesem Grund wird Quecksilber auch als Schlüsselsubstanz der Schadstoffbelastung im Zentrales Nervensystem gesehen.
Stark mit Quecksilber belastete Körpergewebe
Quecksilber reichert sich im Körper vor allem in folgenden Geweben und Organen an: Nervensystem (Gehirn, Rückenmark, autonome Nerven) Niere, Nebenniere, Leber, Darmwand Bindegewebe Erythrozyten
Erkrankungen durch Quecksilberbelastung
Durch die Quecksilberablagerung können eine Vielzahl von Erkrankungen auftreten: Neurologische Erkrankungen (Depressionen, Migräne, Multiple Sklerose, Morbus Alzheimer, Amyotrophische Lateralsklerose, Parkinsonismus) Organische Erkrankungen (Fibromyalgie, Nierenerkrankungen, Knochenmarkserkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Allergien, Neurodermitis, Asthma, Tumore) Autoimmunerkrankungen (Lupus, Sklerodermie, Arthritis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
Folgende Symptome können Ausdruck einer Vergiftung durch Quecksilber sein: Chronische Gelenkprobleme Muskelschmerzen, Tremor Schlaflosigkeit, leichte Erregbarkeit Konzentrationsstörungen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schwäche Darmsymptome (Verstopfung, Pilzerkrankungen) Psychische Veränderungen (Aggressivität, exzessive Schüchternheit) Bei Kindern: Lernstörungen, Stottern, Augen- und Ohrenerkrankungen, Autismus, Legasthenie Zahnfleischentzündung.
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